Archiv der Kategorie 'Meine Projekte'

FJKA 2014

Mal sehn, ob es diesmal klappt, der SewAlong fürs Weihnachtskleid scheiterte am fehlenden Schnitt und dann an der fehlenden Zeit.
Diesmal habe ich aber gerade eine Idee, und wenn ich da gleich dranbleibe, werde ich sie vielleicht wirklich schaffen umzusetzen! Die Bezeichnung „Jäckchen“ passt zwar nicht so richtig und auch „Frühling“ ist nicht unbedingt die Assoziation, aber ich denke doch, dass es passt.

Also, ich hatte gerade diese wunderschöne Strickjacke an, die mir im Laden aber einfach zu teuer war: Fairfax Striped Duster.
Außerdem ist der sehr helle Grundton nicht so richtig meine Farbe. Insgesamt gefallen mir die Farben aber schon, also es sollen schon Naturtöne sein. So, die Inspiration ist da, aber wie strickt man nun sowas? Da bin ich zum Glück auf die Seite von cascadeyarns gestoßen, die auch freie Strickmuster haben (ich hätte echt nicht gewusst, wie ich danach auf ravelry suchen soll!) : Ultra Pima Vest
Es sieht erstmal recht einfach aus, ein großes Rechteck mit Ärmellöchern. Dazu dann noch Ärmel zu stricken und einzunähen stelle ich mir nicht so schwierig vor.

Nun musste das Garn her, da hatte ich noch ein Buttinette-Heft rumliegen, da gibts im Schlussverkauf ziemlich günstig Baumwollmischungen. Ich habe mal etwas geschätzt und von einigen Farben etwas bestellt, insgesamt 1kg, da sollte ich genug haben für die doch etwas längere Jacke mit Ärmeln. Die nächste Aufgabe wird das Raussuchen der verschiedenen Lochmuster, aber darauf freue ich mich schon. Ich orientiere mich an der Jacke aus dem Laden, aber wer weiß, was ich so finde, ich kann ja machen, was ich will. Mal sehn, ob ich mich am Ende auch an die Fransen traue …

Hier geht es zum Knit Along und den anderen Teilnehmerinnen!

WKSA 2013

Das wird also mein erster Sew-Along! Mal schaun, ob ich es schaffe. Jedenfalls weiß ich schon, was ich machen will: das neue von Gertie.

Gertie

Jetzt brauche ich noch Stoff. Ich überlege noch, vielleicht kariert? Oder rot und schwarz? Am Wochenende bekomme ich den Schnitt mitgebracht, dann weiß ich genau, was ich brauche.

Herbstkleid aus Burda 10/2012

Dieses Kleid war Liebe auf den ersten Blick, und ich hatte auch schon den perfekten Stoff dafür rumliegen.
Herbstkleid1
Ganz so glatt lief es dann beim Nähen aber doch nicht. Der Stoff ist sehr rutschig und es hat ewig gedauert, bis ich die Teile halbwegs grade zugeschnitten bekam. Dann stellte sich heraus, dass der Stoff nicht reichte. Er stammt aus den Vorräten meiner Mama, lag schon ewig im Schrank und somit gab es keine Chance, da noch was nachzukaufen. Also habe ich mich damit beholfen, unten einen schwarzen Rand anzunähen. Das gefällt mir auch ganz gut, wenn man mal davon absieht, dass der Saum nicht wirklich gerade ist. Und das, obwohl ich stundenlang um das Kleid herumgeschlichen bin und es wieder und wieder neu abgesteckt habe!
Herbstkleid2
Insgesamt habe ich wieder festgestellt, dass auch dieser Burda-Schnitt recht weit ist und die erste Version des Kleides sah aus wie ein Sack. Jetzt zeigte sich aber ein großer Vorteil dieses Schnittes: es laufen über das gesamte Vorderteil senkrecht genähte Falten, über die ich den Schnitt dann sehr gut anpassen konnte. Und nun bin ich ziemlich zufrieden! Beim nächsten Mal würde ich den Halsausschnitt vergrößern, den finde ich doch recht eng. Und ich wäre nicht zu faul, mir noch Nahttaschen einzunähen, so wie es Mirabell hier gemacht hat.

Die Fotos habe ich übrigens in einer Umkleidekabine gemacht. Das war eine plötzliche Eingebung, als mir auffiel, wie gut das Licht war. Und hier geht es zu den vielen anderen Kleidern, Röcken und weiteren tollen Klamotten am Me Made Mittwoch!

Gerties Wiggle Dress

Heute möchte ich euch meine Version von Gerties Wiggle Dress zeigen. Seit ich das Buch habe, hat es mir dieses Kleid vom Titel angetan. Ich habe es aus einem Denim-Stoff genäht, der leicht querelastisch ist. Er trägt sich sehr angenehm.
Mit der Passform des Schnittes hat ich so meine Schwierigkeiten. Ich hatte ja in einigen anderen Blogs schon gelesen, dass die Schnitte sehr groß sind und habe trotzdem die größte Version ausgeschnitten. Die war dann viel zu weit. Allerdings habe ich einen einzelnen Kaufschnitt von Butterick (auch von Gertie), bei dem ich nach den Maßangaben den Eindruck habe, mir ist selbst Größe 20 in der Taille noch zu eng.
Das Kleid hat aber zum Glück durchgehende Prinzessnähte und Abnäher vorn und hinten, so konnte ich es gut anpassen. Meine ursprünglichen Pläne, es aufwändig zu versäubern und den Saum vielleicht per Hand zu nähen, habe ich bald über Bord geworfen, um es rechtzeitig zur Jugendweihe meiner Tochter fertig zu haben. Ihr Kleid war schon ein paar Tage eher fertig, das war ja auch wichtiger, und meins dann am Abend vorher, mit einigen „Abkürzungen“.
Ich fühle mich aber ganz wohl damit, auch wenn es einige Unzulänglichkeiten gibt. Die sind aber alle meinen Nähkünsten geschuldet und nicht dem Schnitt.

Die Nähkünste vieler weiterer Frauen könnt ihr hier beim Me Made Mittwoch bewundern!